Erneutes Abenteuer mit Kalle (27.01.2024 bis 29.01.2024
- franzharald
- 23. Juni 2024
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Aug. 2024
27.01.2024
Seit gestern steht Kalle wieder vor der Garage! Das heißt es ist wohl was im Busch. Stimmt ja auch, am Wochenende zuvor hatten wir auf einem Mini – Campingplatz für uns einen Stellplatz gebucht. Das was mit soll und was nicht, geht uns schon ganz gut und zielgerichtet von der Hand. Im Vorfeld hatte ich aber noch abzuwägen, ob wir heute wirklich fahren sollten! Hintergrund ist eine AU – Bescheinigung für mich, die bis einschließlich Montag den 29.01.2024, ab dem 25.01.2024 gültig ist! Am Mittwoch war ich bereits um kurz nach 13:00 Uhr mit Kältegefühl und schmerzenden Gelenken nach Hause gegangen. Am Donnerstag konnte ich aber leider erst zu meiner Hausärztin gehen. Diagnose: „Virusinfektion, nicht näher bezeichnet“. Corona war es jedenfalls nicht. Um 15:00 Uhr lag ich am Mittwoch im Bett und bin erst zum Arzt -Termin am Donnerstag morgen gegen 07:30 Uhr wieder aufgestanden. Das Kältegefühl war auch nicht mehr ganz so ausgeprägt wie am Vortrag. Frau Dr. meinte: „Heute und morgen soll ich zu Hause bleiben. Montag wiederkommen, wenn es mir nicht besser ginge“ und verabschiedet mich. Zu Hause bemerkte ich erst, dass die AU nur für den 25.01.2024 ausgestellt wurde. „Können Sie noch einmal wiederkommen“ ? „Wir korrigieren den Fehler“. Tat ich dann auch. Abends habe ich unsere Betten frisch bezogen. Dabei verspürte ich einen kleinen „Stromschlag“ (ähnlich leise wie beim Zurücksetzen der Truma Combi 6) im Rücken. 👌 der Vergleich hinkt etwas. Die Combi 6 funktioniert seither wieder, was ich hingegen von meinem Rücken nicht behaupten kann.
Fazit nun am heutigen Tag ist: Gliederschmerzen und Kältegefühl habe ich nicht mehr dafür aber Rücken.
Eins vorweg: Den Platz fanden wir direkt super. Die eingefügten Bilder sollen diesen Eindruck bestätigen.
Meike hat die Hinfahrt übernommen und kam mit Kalle auch ganz toll zurecht. Immerhin muss man auch bedenken das Meike doch etwas kleiner ist als Kalle. Beim Auffahren auf die Keile bat sie dann auch um Unterstützung. Der Empfang begann erstmal mit zwei bellenden Hunden 🐕. Ist ja eigentlich auch klar, die zwei wissen ja schließlich auch, dass hier ihr Gebiet ist und die da noch nie hier waren. Das Bellen wurde allerdings auch wieder eingestellt nachdem wir die beiden begrüßt hatten. Beide waren sich wohl nicht ganz sicher und wichen uns, bis zur Rezeption, nicht von der Seite. Geklingelt wird per Schiffsglocke erledigt. Eine ca. Zehnjährige öffnete und führte uns zum „Platz - Wächter“ der wohl ihr Vater ist. Er zeigte uns dann den Stellplatz, den innenliegenden Waschsalon (für Geschirr), die Toiletten 🚽 und zum Schluss auch die Duschen 🚿. Und das hat bei uns beiden ganz schön Eindruck gemacht.
Anmerkung: Die sanitären Anlagen hier sind nicht schmutzig. Es ist schwarze Keramik bzw. Armaturen in matt schwarz. Sehr edel sieht das aus. Ich habe es zuvor jedenfalls noch nicht gesehen.
Nun aber erst mal Landstrom anschließen, Frischwasser auffüllen. Von unserer Stellplatz Position aus geht das auch mit dem Schlauch vor Ort. Doch was ist das denn jetzt? Ne, der Strom mit Beipackzettel im Display ist es nicht. Das Wasser macht diesmal komische Sachen mit uns. Sobald das Symbol für die Wasserleitung gedrückt wird läuft die Pumpe sofort an. Aber das war beim letzten Mal doch nicht so, oder Meike? Ich meine nicht! Und wo kommt eigentlich das Wasser am linken Hinterrad (darüber sitzt, wie soll es auch anders sein, die Truma Combi 6) plötzlich her? Geguckt, getan und gemacht. Nix da, immer wenn das Wasser – Symbol am Display gedrückt wird springt die Pumpe an und das Wasser läuft hinten links raus. Kalle ist zwar männlich aber ein Rüde? Ist jetzt eigentlich nicht so wichtig, aber wir haben zur rechten Hand ✋️, niederländische Nachbarn bekommen.
Sollen wir oder sollen wir nicht unser treuen Verkäufer anrufen? Wir hatten ja seine (private) Telefonnummer bei der ersten Aktion mit dem Fehler – Code „E 632 H“ bekommen. Mittlerweile hatte die Werkstatt bereits geschlossen und es ist schließlich Wochenende. Gemacht haben wir es dann doch. Es kam auch der Kontakt zustande. Wir möchten uns dafür, an dieser Stelle, nochmals entschuldigen! Im IT – Bereich würde man sagen „User – Fehler“. Was ist also die Lösung? Nach dem blauen Dreh – Schalter hatte ich geschaut, den Knopf ganz unten am Boden, des selben Gehäuses, habe ich allerdings außer Acht gelassen. Dieser löst bei Frost (+ 4⁰ C) nämlich aus indem er die Abflussleitung öffnet. Dieser Knopf dient der Vorbeugung vor Frost - Schäden an der Truma Combi 6. Das ganze Wasser hatten wir vor unserer Abreise aus der Eifel ja abgelassen. Das geschieht durch Öffnen der stopfen im Frischwassertank, ablassen des Grauwassers und öffnen aller Wasserhähne. Natürlich nicht irgendwo, sondern an den entsprechenden Grauwasser – Entleerungsstellen. Diese gibt es auf fast allen Campingplätzen genauso wie Chemie – WC – Entleerungs- und Reinigungsstellen. Nachdem ich den Knopf gedrückt hatte lief auch kein Wasser mehr hinten links. Damit wäre dann auch geklärt: Kalle ist kein Rüde!
Noch mal zurück zu unseren niederländische Nachbarn. Meike meinte Angeber! Kaum da, WoMo ausgerichtete, die vorderen Sitze umgedreht und auf zum Spaziergang. Und wir wurschteln uns hier einen zurecht. Nun, wir waren mittlerweile ja auch schon soweit fertig geworden um unsererseits die Gegend zu erkunden. Nachbarn waren inzwischen wieder zurückgekehrt. Ein freundliches „Hallo“ wurde auch schon ausgetauscht. Beim Verlassen von Kalle „psste“ ich Meike leise an, sie möchte doch bitte mal unauffällig nach hinten links beim Nachbarn schauen. Die Szenerie schien parallelen zu unseren, recht frischen, Erfahrungen zu haben. Nach unserer doch recht kurzen Wanderung war der Nachbar gerade am Chemie - WC Fach außen am hantieren. Nun wollte ich mein neues Wissen auch gleich mal weitergeben und fragte ob ich behilflich sein könnte. Macht man/frau ja so unter Campern. Vielen Dank bekam ich zu hören, aber die Wasserleitung der Toilette ist wohl dem Frost zum Opfer gefallen! Dafür hatte ich nun auch nix mit. Die Moral vom heutigen Tag möchte ich mal so zusammenfassen: „Nicht jeder Rüde ist ein WoMo wohl aber jedes WoMo mal ein Rüde.“
28.01.2024
Also lieber Kalle, am Liege – Komfort müssen wir noch ran. Vom Gefühl her ist mir die Matratze zu hart. Bin heute morgen jedenfalls etwas verspannt aufgestanden. Habe dann zunächst mal die tollen sanitären Einrichtungen, bewaffnet mit Handtuch und Mund – Hygieneartikeln aufgesucht! Danach das Übliche: vorbereiten des Frühstück – Buffets für Meike. Diesmal haben wir uns dafür entschieden den Toaster mitzunehmen. Ist mal nett mit frischen gerösteten Brot bzw. Toastbrot. Nach dem Abwasch ging Meike erstmal duschen. Es sind keine Münzgeräte vorhanden. Warmes Duschwasser sehr wohl. Beim Spülen ist das Wasser zwar nicht eiskalt, so warm wie in der Dusche aber auch nicht. Im Anschluss betätigen der Schiffsglocke, um uns zwei Fahrräder aus zu leihen.
Middelburg
Nach dem Verlassen des Platzes rechts abgebogen und nur noch geradeaus fahren. Mit dieser Vorgehensweise sind wir direkt im Centrum von Middelburg nach ca. 15minütiger Tour de France (nicht mit uns Verwandt oder Verschwägert) an. An „Koopzondagen“ hätte Don Camillo, äh sorry, Dille & Kamille ab 12:00 Uhr geöffnet gehabt. Also erstmal das Centrum weiter zu Fuß absolviert. Am großen Platz (hier finden auch Trödelmarkt und andere Dinge statt) öffnet gerade das Ladengeschäft „BoMont“ seine Pforten. Nur mal gucken meinte ich zur Meike! Gut, ich hab nix gefunden Hose und ein paar Ohrringe verließen dann aber mit uns das Geschäft. Don Camillo hatte wohl keinen „Koopzondag! Ein paar Kleinigkeiten für die bevorstehende Sonntagnachmittag Kaffeetafel wurden dann auch noch besorgt. Falls mal wieder eine Frustration - Einheit in Sichtweite ist waren auch Reinigungsutensilien mit dabei.







































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