Der Enkeltochter auf der Spur!
- franzharald
- 14. Nov. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Camping Tulpenweide
Bis mittags gearbeitet, dann ging es mal wieder Richtung Niederlande. Die nächsten größeren Orte hier sind Anna Paulowna bzw. Hippolytushoev. Alles klar? Ich glaube wenn wir sagen unterhalb von Den Helder am rechten Küstenstreifen, dann weiß der überwiegende Teil der Menschheit wohl eher wo es uns hin verschlagen hat. Nun die Anfahrt verlief unspektakulär soll heißen keine Staus oder so. Um Amsterdam herum etwas höheres Verkehrsaufkommen. Für ca. 16:00 Uhr allerdings auch nicht wirklich verwunderlich. Am Campingplatz angekommen fanden wir nur einen Zettel an der Rezeption auf dem zu lesen war: „Harald Franz Campingplaat 1“. Damit war dann wohl alles gesagt.
Der Platz selbst ist sehr übersichtlich, 6 Stellplätze für Wohnmobile, einige Wohnwagen Plätze sowie Zeltplätze. Ferner gibt’s einige feste Unterkünfte zu mieten.
Um diese Jahreszeit sind zwar einige andere Gäste hier vor Ort, so strubbelig wie wahrscheinlich im Sommer ist es bei weitem aber nicht.
Da das eigentlich Ziel ein Treffen mit der Enkeltochter samt der Familie ist nehmen wir nun erstmal den Kontakt auf um uns für den morgigen Tag zu verabreden. Nachdem wir das auf den unterschiedlichen Kommunikationswegen, ohne jeglichen Erfolg zu haben, versucht hatten vertagten wir das auf den morgigen Tag!
17.10.2024
Erstmal kam wieder keine Reaktion. Aber dann endlich die Info, es heute mal ruhiger anzugehen. Abends möchte man dann essen gehen. Einen zeitlichen Ablauf gibt es aber auch noch nicht.
Mit dieser Erkenntnis fanden wir uns in Den Helder, genauer im Marinemuseum wieder. Hier lohnt es wirklich mal vorbei zu schauen. Zwei Erwachsene zahlen 29,- € und haben je nach Interesse oder Ausdauer gut vier Stunden zu tun. Viel an Informationen gibt es zur Niederländischen Marine im zweiten Weltkrieg. Aber auch über die Werft als Arbeitgeber. Highlight dürfte aber in jedem Fall das U – Boot sein! Die „ Museumswärter“ sind größtenteils selbst in ihrer aktiven Zeit, Teil der Besatzung gewesen und können quasi aus erster Hand berichten.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich ein Stellplatz mit dem nötigsten für Camper.
Im Anschluss unseres Museumsbesuch schlendern wir in Richtung Zentrum. Auch hier gibt es einiges zu entdecken. Aber auch viel Leerstand. Wir gingen beispielsweise durch eine Einkaufspassage in der alle Geschäfte verwaist waren. An einem zentralen Platz in Bahnhofsnähe fanden wir aber einen netten Fischladen der auch warmes im Angebot hatte. Somit hatte sich dann auch das „Abendessen mit restliche Familie“ erledigt. Schade eigentlich, fanden wir. Da die Familie morgen schon wieder die Heimreise antritt, suchen wir nun die nächste Unterkunft bis Sonntag.
18.10.2024
Unterkunft in Renesse gefunden. Diesen Platz hatten wir schon einmal mit dem Leihmobil im November 2023 angefahren. Jetzt in den Herbstferien, ist der Platz „Julianahoeve“ auch noch gut besucht. Unsere direkten Nachbarn kommen aus Wuppertal, Düsseldorf oder Duisburg. Willkommen zu Hause!
Im Gegensatz zum letzten Campingplatz haben wir an der Rezeption jemanden angetroffen. Uns wurde der Platz 2525 zugewiesen. Dieser liegt ca. 300 Meter vom Strand entfernt. Die Anreise hierher verlief auch ohne Probleme. Per Fahrrad sind wir zunächst nach Renesse „Zentrum“ geradelt. Das entsprach einer Entfernung von 2 Kilometer. Wir können sagen, alles noch da und an seinem Platz. Später ging es dann zu Fuß noch an den Strand und zu der Strandbude.
19.10.202419.10
Bis es gestern Abend ruhiger wurde, verging dann doch noch einiges an Zeit. Der Platz hier ist eher einer der größeren und verschachtelt sich mit weiteren Campingplätzen Drumherum. Es sind viele Kinder vor Ort aber auch reichlich heranwachsende, was einen gewissen „Lärmpegel“ mit sich bringt. Außerdem liegt zwischen dem Strandzugang und unserem Stellplatz nur die Parzelle der Wuppertaler Fraktionen, was wohl zum abendlichen Stimmengewirr beiträgt. Für heute ist noch mal eine kleine Fahrradtour angedacht. Entlang der Dünen befindet sich ein gut ausgebauter Radweg.
Am Abend hatten wir uns einen Tisch in der Strandbude „Zuid Zuid West“ reserviert. So ging dann auch dieser Tag vorüber und es begann die Nachtruhe für uns.
20.10.2024
Es ist wieder soweit, es geht nach Hause. Wir finden die vier Tage gingen viel zu schnell vorüber. So viele neue Eindrücke die uns erreicht haben. Aber so ist es mal, unser Trost dabei ist die Aussicht, im November schon wieder unterwegs zu sein.
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