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Widerholungstäter (29.05.2024 bis 01.06.2024

Aktualisiert: 18. Aug. 2024

Kalle wird zum Widerholungstäter

29.05.2024

Minicamping De Vlaschaard

Ja so ist es. Wir haben uns noch einmal für Middelburg entschieden. Der Platz hat uns sehr gut gefallen, sodass wir ihn mal etwas belebter erleben wollen. Belebter trifft es ganz gut, da uns vorschwebte erst am Samstag die Rückfahrt anzutreten. Frei war er aber nur noch für zwei Nächte. Mal sehen wo es dann hingeht. Anreisen konnten wir hier in den Niederlanden ohne große Probleme, da der Pass von Kalle mittlerweile eingetroffen war. Der kostete übrigens 88,50 € nach Abzug der Toleranz für 16 Km/h der überschritten Höchstgeschwindigkeit von 50 Km/h! Tolle Wurst. Hoffentlich wird Kalle hier nicht zum Widerholungstäter!

Das Wetter während der Fahrt war recht regnerisch. Dafür haben wir nun strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein. Alles richtig gemacht. Kalle an seinen Stellplatz gebracht, eingerichtet und Brötchen-Service für morgen früh in Anspruch genommen. Das wird langsam zur Tradition.

Weiter anreisende Camper beobachtet und dabei mit einem Pärchen vom Niederrhein ins Gespräch gekommen. Das Paar ist mit einem Wohnwagen seit fünf Jahren unterwegs und liebäugelt mit einem Camper oder Wohnmobil. Meike schaut auf YouTube öfter mal „Tietjen Campt“. Dadurch inspiriert meinte Meike dann „Wollt ihr mal schauen, wie es drinnen aussieht?“ „Gerne!“ kam zurück und schwubs die wubs fanden wir uns zu viert in Kalle wieder. Das war auch kein Problem, denn alles war ja aufgeräumt. Kalle bekam ein „Schön“ als Note in deren Kassenbuch! Kurz darauf kam dann der Platzwart und rangierte den Wohnwagen an seinen Bestimmungsort.


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30.05.2024

Der nächste Morgen

Geschlafen haben Meike und ich hervorragend dank der neuen Topper, die wir am Montagnachmittag bei Hardeck noch abgeholt hatten. Diese Geltex – Topper sind ihren Preis wirklich wert. Der Schlafkomfort ist mit dem zu Hause absolut vergleichbar. Nun zu den gestern bestellten Brötchen. Hervorragend können wir nur sagen. Auch das Preis – Leistung Verhältnis ist in Ordnung. Der Himmel hingegen zeigte sich zunächst bewölkt. Mal sehen wie es sich entwickelt.

Mit den Fahrrädern ging es erstmal nach Middelburg. Das ging sehr gut. 👍Im Gegensatz zu Januar war's rappelvoll. Bei der Parkplatzsuche hatten wir die gleichen Probleme wie mit einem Auto in der Düsseldorfer Altstadt. Bei der Fahrt durchs Land sieht man den ein oder anderen FahrradfahrerIn, aber wenn dann alle ihre Drahtesel „parken“ wird es schon schwierig einen Platz zu bekommen, sodass andere Mitmenschen nicht weiter eingeschränkt werden. Ob es nun der Tag der Tage war weiß ich nicht, aber es war Markttag. Für Meike sehr interessant waren die Stoffstände. Fazit von ihr, „Es gibt solche und solche Stoffe“. Nachdem wir dann den Markt hinter uns gelassen hatten, folgte, wir denken, ein Trödelmarkt an andere Stelle auf. Weiter durch die Shoppinggassen von Middelburg und letztendlich bei Albert Hein Kuchen 🎂 für den Kaffeetisch am Nachmittag besorgt. An dieser Stelle sei gesagt, außer dem Kuchen haben auch andere Dinge den Weg in unser Shoppingbag gefunden. Mit dem Rad zu fahren ist gar nicht so verkehrt, es ist gesund und die Ladekapazität begrenzt. Mein Tipp: Juweliere besser auslassen!

Bei Kaffee und Kuchen geschah es dann, leichter Nieselregen setzte ein. Dieser verschwand aber genauso schnell wie er gekommen war. Also nochmal rauf aufs Rad und gemütlich eine Runde fahren. Diese gemütliche Runde fand ihren Scheitelpunkt in Domburg! Hier dann auch noch mal Schaufenster gucken (von innen), was in Anbetracht der mittlerweile 18:00 Uhr schlagenden Kirchturmuhr, sehr kurz ausfiel. Interessant dabei fand ich, wie sich auch der Gehweg wieder hervortat. Die Mitmenschen waren auch fast alle weg. So beschlossen auch wir in eine Lokalität vor Ort einzukehren und das Dinner zu uns zu nehmen. So gestärkt und weiter 15 Km später meldeten wir uns bei Kalle zurück. Alles in allem ist Meike ohne Beschwerden zu haben mit den insgesamt knapp 40 Km (wovon gut ein Viertel bei Gegenwind absolviert wurden) prima klargekommen. Auch das Wetter spielte mit, alle Unternehmungen konnten wir im trocknen durchführen. Zu guter Letzt, wo ich hier liege und schreibe, plagt Meike ein Krampf im Oberschenkel. Hoffentlich keine Nachwehen des Fahrradfahrens.


31.05.2024

Weiter geht es.

Wegen eines großen Festivals in Middelburg müssen wir den Campingplatz leider verlassen. Alles ist ausgebucht. Einige Mitstreiter reisen ebenfalls ab und andere sind auch schon auf dem Weg hierher. Glücklicherweise haben wir noch einen Komfort – Stellplatz bei Reimerswaal gefunden.


Camping Den Inkel (51.4351, 4.04558)

Gegen 11:00 Uhr kamen wir hier an und konnten die Parzelle auch gleich in Beschlag nehmen. Eine sehr nette Dame gab uns hierzu alle Informationen, die wir benötigten. Nicht die, die ich ursprünglich rausgesucht hatte (wegen des aufgeweichten Bodens natürlich) aber die Ausweichmöglichkeit kann durchaus sehen lassen. Nachdem wieder alles hergerichtet war, ging es wieder aufs Fahrrad und die Gegend erkunden.

Unser Zeit – Fenster durfte aber nicht länger als 16:00 Uhr dauern. Beim Einchecken wurde uns nämlich ein Begrüßungs – Getränk in der Brasserie offenbart. Unsere Tour führte uns dann erstmal ans Meer. Das erste was wir in Augenschein nahmen war ein riesiges Containerschiff. Im direkten Vergleich konnten wir auch ein Frachtschiff, so wie die vom Rhein her bekannt sind, sehen. 

 

Im Städtchen gab’s dann ein Eis für uns. Anders als in Middelburg auch reichlich Parkplätze für die Fahrräder. Der Stadtkern ist sehr übersichtlich und so waren wir gegen 15:00 Uhr auch wieder am Campingplatz angekommen. Die Uhr zeigt 16:30 an als wir, nach kurzem Powernaping, draufschauten. Keine zwanzig Minuten später fanden wir uns in der Brasserie wieder. Das Begrüßungs – Getränk war ein Prosecco mit Limoncello. Jetzt, wo wir schon mal da waren, änderten wir den restlichen Tagesablauf und bestellten auch noch unser Abendessen. Kann man sehr empfehlen. Überhaupt begegnen uns die Mitarbeiter hier sehr freundlich und hilfsbereit, sodass Meike sich bei der Dame von der Rezeption persönlich bedanken möchte. Hoffentlich ist sie morgen auch wieder vor Ort. Während unseres Abendessens trafen sich nämlich einige der Mitarbeiter zum „Feierabend – Bier“ 🍺 wo auch besagte Dame dabei war.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt bleibt noch festzustellen, dass wir alle Aktivitäten trockenen Fußes machen konnten. Immer gerade irgendwo angekommen, Nieselregen, bei der nächsten Unternehmung wieder trocken. Geht doch.


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01.06.2024

Wieder mal ein Tag der Heimreise.

Die Nacht war sehr ruhig und wir haben beide sehr gut geschlafen. 👍 Gegen 09:00 Uhr habe ich die, noch warmen, Brötchen abgeholt während Meike sich um die Dekoration am Frühstückstisch gekümmert hatte. Beim Frühstück selbst klärten wir die Frage: „Wer fährt?“ Nach einigem hin und her sagte Meike: „Besser ist es ja, wenn ich fahre, um einfach mal Routine mit Kalle zu bekommen.“

Die abreise vom nassen Gras sowie die Anfahrt der Grauwasserentleerung hat sie gut gemeistert. Die Zufahrt zum Campingplatz führt über eine schmale Zufahrt. Das liegt wohl in der Sache der Natur, wenn ein ruhiger Ort zum übernachten gewünscht ist. Jedenfalls hatte Meike hier Gegenverkehr was ihr nicht wirklich viel Freude bereitet hat. Es sei aber gesagt das alles gut gegangen ist. Danach verlief die Fahrt ohne erwähnenswerte Vorkommnisse.

Da wir ja nun unsere Fahrräder mitnehmen können, da der neue Träger wirklich sicher zu benutzen ist.

Am 30.04.2024 habe ich den Fahrradträger ja schon mal erwähnt. Meine Aussage muss ich aber Korrigieren, was die Tiefe beim Herunterkurbeln angeht. Alles in diesem Zusammenhang hängt allerdings von der Höhe ab, in welcher der Träger am Fahrzeug montiert werden kann.


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