Und wieder Unterwegs (05.07.2024 bis 08.07.2024)
- franzharald
- 21. Juli 2024
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Aug. 2024
05.07.2024
Ferienpark Brilon.
Heute und am Montag hat Meike Urlaub. Ich habe für diese beiden Tage meine Regenerationstage genommen. So kamen wir ins schöne Sauerland nach Brilon. Unser Fahrräder hatten wir natürlich auch dabei. Der Brötchenservice wurde an diesem Platz leider eingestellt und wir mussten uns selbst versorgen. Also nach dem Einrichten auf unserem Stellplatz rauf aufs Rad und eine Bäckerei suchen. Um nicht direkt am Seitenrand der Bundesstraße entlang fahren zu müssen, kam uns der parallel verlaufende „Schotterweg“ gerade recht daher. Jetzt muss man aber wissen, im Sauerland ist erstens viel Wald, zweitens eher alpin (verglichen mit den Niederlanden) und drittens beliebt bei Mountainbikern. Zurück bevorzugten wir dann doch die Bundesstraße. Doch dazu später. Im Ort Brilon angekommen suchten wir eine Bäckerei. Eine kleine Fußgängerzone gab‘s jedenfalls schon mal. Beim Bäcker sah es ehr mau aus. Auch hier, wie in so vielen Innenstädten sahen wir auch den ein oder anderen Leerstand von Geschäftsräumen. Vom ersten Eindruck her war das aber noch überschaubar. „Können Sie mir sagen, wo ich hier einen Bäcker finde?“ fragte ich einen Passanten. „Da unten ein Stück zurück, dann hinter den Gleisen links in den Arkaden!“ bekam ich daraufhin als Antwort zurück. Da kenn ich ja nix, nicht lange suchen sondern Fragen. Dort fanden wir dann auch den Bäcker. Anmerkung zu den Arkaden: Das ist kein Gebäude sondern eher eine Einkaufstr. in der sich die Geschäfte aneinanderreihen und auch meisten größer waren als bei den Arkaden mit Dach drüber. Müssen wir morgen noch mal genauer schauen. Nun zum Rückweg. Natürlich falsch abgebogen ect. bergauf und bergab per Navigation am Handy dann doch wieder zurückgefunden. Nachdem wir wieder durchatmen konnten war Meikes Kommentar hierzu „Mein Akku vom Fahrrad muss in jedem Fall aufgeladen werden“. Insgesamt betrug unsere Tour 7 Km Wegstrecke insgesamt wohlgemerkt. Mit diesem Hintergrund gehe ich mal davon aus, ausgiebige Radtouren werden wir hier im Sauerland wohl nicht unternehmen!
Nun wie dem auch sei. Nach der Atempause haben wir unser neuen Vorhänge aufgehängt. Zuvor, irgendwann unter der Woche, hatte ich bereits neue Schonbezüge für FahrerIn-, und BeifahrerIn – Sitz übergezogen. Diese machen alles ein wenig dunkler, passen aber ganz gut hier hin. Der original Sitzbezug ist ein heller Stoff, aber genau deswegen eben auch empfindlich.
06.07.2024
Es sind zwar immer noch ein paar Wolken am Himmel zu sehen, die Sonnen bescherte uns dennoch einen schönen 🌄. Nun aber mal zum Campingplatz selbst. Dieser liegt am Hang und die Stellplätze sind Terrassenförmig angelegt. Dadurch können alle einen schönen Ausblick genießen. Die einzelnen Parzellen sind großzügig bemessen sowie mit einer ausreichenden Schotterfläche für ein Wohnmobil ausgestattet. Das Sanitär – Haus ist sauber, mit Waschmaschine und Trockner (je ein Stück) ausgestatte. Weiter gibt es vier Waschbecken fürs Geschirr, Duschen und Toiletten. Das ganze macht einen ordentlichen Eindruck auf uns, mehr aber auch nicht. Alles in allem stellen wir aber fest, dass das Preis Leistungsverhältnis stimmt. In den knapp 140,- € ist die Kurtaxe bereits enthalten. Mit der von der Rezeption erhaltenen Sauerland – Card können wir gratis mit Bus und Bahn durchs Sauerland fahren. Dazu die Anmerkung die Buse hier verkehren zwar regemäßig, jedoch im 1 bis 3 Stundentakt wenn ich den Fahrplan richtig gedeutet habe.
Ah, Meike ist aufgestanden dann wird jetzt erstmal gefrühstückt. Anschließend spülen im Sanitärhaus. Beim Kochen gestern haben wir dann doch festgestellt, dass noch etwas fehlt. Mit dieser Erkenntnis ging es mit dem Fahrrad nochmals nach Brilon’s Arkaden. Wer sich im Vorfeld mit einer Karte vertraut macht ist im Vorteil. Weder Bundesstraße noch Mountainbike strecke führen auch zum Ziel. Super! Und Daumen hoch!
07.07.2024
Heute wollen wir mal den ÖPNV ausprobieren und die Sommerrodelbahn in Winterberg ausprobieren. Mal schauen wie das eine als auch das andere so funktionieren.
Also der ÖPNV klappt schon mal. Es darf nur nicht die Zeit, wann man laut App losgehen soll, mit der Abfahrtszeit verwechselt werden. Dann steht bzw. sitzt man nicht so lange an der Bushaltestelle. Erste Etappe bis Brilon Markt: Check! Umsteigen in den Bus, „S30“ nach Winterberg. Laut Anzeige in 3 Minuten, … in 2 Minuten, … in 1 Minute, … sofort, … Anzeige leer??! Recherche hier und Recherche da, auch von einer anscheinend einheimischen Mitfahrerin, doch dann kam der Bus mit 5 minütiger Verspätung doch noch um die Ecke. Da heute Sonntag ist und vielerorts dann auch andere Fahrpläne gelten, stellte ich fest, an der Endhaltestelle müssen wir in den „S40“ umsteigen, um zur Rodelbahn zu gelangen. An der vermeintlichen Endhaltestelle stiegen wir dann auch aus. Andere Fahrgäste blieben aber sitzen bzw. stiegen sogar noch zu? Als der Bus dann wieder abfuhr (normale Stoppzeit wie bei uns auch) erkannten wir des Rätzels Lösung. Aus dem gerade noch „S30“ Bus war der „S40“ Bus geworden. Konnte man deutlich hinten, oben in der Anzeige sehen. Was ist das denn für ein Blödsinn dachten wir uns und liefen gefrustet ein Stück der Wegstrecke, bis zum Bäcker, zurück. Gestärkt von Kaffee und Kuchen (sagt man ja so) wurde der Entschluss gefasst, noch eine Haltestelle weiter zurück zu laufen, um wieder nach Brilon zu gelangen. Diese und auch die darauffolgende kamen recht schnell hintereinander, so dass wir beschlossen noch eine weiter zu gehen. So gingen wir und gingen wir immer weiter und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wenn wir jetzt noch 10 Minuten weitere gehen, der Bus an uns vorbeifährt. Glücklicherweise kam erst die Haltestelle und anschließend der Bus. In Brilon wieder angekommen, mittlerweile waren wir 4 Stunden älter geworden, suchten wir uns eine Gaststätte im Ort um im Anschluss zu Kalle zurück zu Wandern.
Zu Rodelbahn können wir nix sagen, Waren ja nicht dort. Hat sich quasi aus gecheckt.
08.07.2024
Nun ist es mal wieder soweit. Wir reisen ab. Auch wenn am Platz selbst ein paar Abstriche (für uns jedenfalls) gemacht werden müssen, so fällt der Abschied doch schwer. Immerhin standen wir hier drei Nächte, was so für uns neu war.









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